In dieser Fortbildung wird darauf eingegangen, was wir durch diese Prägungen für den Umgang mit Pflege- und Adoptivkindern lernen können.
Frühe Erfahrungen – insbesondere belastende – prägen die Entwicklung des Gehirns über epigenetische Prozesse und beeinflussen, wie ein Kind mit Stress umgeht, sich selbst beruhigt, Impulse kontrolliert, Beziehungen gestaltet und Motivation entwickelt. Auch das Risiko für psychische Erkrankungen wird hier mit angelegt. Kinder mit frühen Traumatisierungen zeigen oft widersprüchliches oder schwer verständliches Verhalten – Ausdruck erlernter Schutzstrategien aus belastenden Lebensumständen.
Diese Fortbildung vermittelt praxisnah und wissenschaftlich fundiert, wie Fachkräfte Pflege- und Adoptiveltern helfen können, vorbelastete Kinder im Alltag zu begleiten und Voraussetzungen für eine Erholung zu schaffen.
Zielgruppe: Diese Fortbildung richtet sich an Fachkräfte im Bereich des Pflegekinderwesens wie des Allgemeinen Sozialen Dienstes (ASD), der Adoptions- und Pflegekinderdienste, o.Ä., die sich zu diesen Themen informieren und austauschen möchten.