5. Jahrbuch des Pflegekinderwesens: „Grundbedürfnisse von Kindern – Vernachlässigte und misshandelte Kinder im Blickfeld helfender Instanzen“

22,00 

mit Beiträgen von: Gerhard Fieseler/Anika Hannemann, Gina Graichen, Karin Grossmann, Christine Köckeritz, Christiane Ludwig-Körner, Annette Mingels, Hildegard Niestroj, Ludwig Salgo, Gülsen Schorn, Astrid Springer, Arnim Westermann, Gisela Zenz
Artikelnummer: 17260 Kategorie:

„Rückkehr oder Verbleib” eines Pflegekindes wurde 1991 nach langer Diskussion unter breiter Beteiligung der Fachöffentlichkeit im Sozialgesetzbuch VIII (KJHG) neu geregelt. § 37 sieht die Rückkehr eines Pflegekindes in seine leibliche Familie immer dann – und nur dann – vor, wenn „durch Beratung und Unterstützung (…) die Erziehungsbedingungen in der Herkunftsfamilie innerhalb eines im Hinblick auf die Entwicklung des Kindes oder Jugendlichen vertretbaren Zeitraums so weit verbessert werden (können), dass sie das Kind oder den Jugendlichen wieder selbst erziehen kann.” <br /><br />
Die im Gesetz vorgesehene, gut ausbalancierte Abwägung mit vorrangiger Beachtung der Perspektive des Kindes stößt in der Praxis auf Schwierigkeiten. Verlässliche Daten über geglückte oder misslungene Rückführungen und ihre Rahmenbedingungen sind (noch) nicht verfügbar.
Es fehlt an fachöffentlicher Information und Diskussion, die zu einer verlässlichen, erfahrungsgestützten Orientierung führen können. Die Stiftung zum Wohl des Pflegekindes möchte mit dieser Veröffentlichung Impulse setzen, dass diese Diskussion in Gang kommt.

Zusatzinformationen

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ISBN 978-3-8248-0633-1
Seiten 292
Veröffentlichung 2009
Verlag Schulz-Kirchner Verlag GmbH Idstein